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Warum dich mit anderen zu vergleichen totaler Quatsch ist

Ihr Lieben,

 

ich hatte unlängst ein paar wirklich blöde Tage.

Ich bin (wieder mal!) in eine üble Falle getappt: das Vergleichen. Wir machen das irgendwie ständig, oder?

Wir schielen nach links und nach rechts, nach vorne und hinten statt bei uns zu bleiben und ganz entspannt unseren Weg zu gehen.

 

Das ist so dumm und auch so schmerzhaft!

 

Wir leben in einer Welt der Vergleiche und des Wettbewerbs. Wohin man guckt Challenges, Improvements, Selbstoptimierung!

Es ist schwierig, nicht mitzumachen. Manchmal ist es geradezu unmöglich, nämlich dann, wenn wir selbst verletzliche, dünnhäutige und zerbrechliche Tage und Phasen haben. Dann sehen wir nur, wie toll die anderen sind. So wie ich in den letzten Tagen. Ich sehe dann nur, wie voll die Klassen von anderen Yogalehrerinnen sind, ich beobachte zähneknirschend, wie 25jährige Mädels die Vermarktungs-Maschinerie anschmeissen und in Lichtgeschwindigkeit ihre Coaching-Healing-Empowerment-Imperien aufbauen, lasse mich beeindrucken von schnieken Businessplänen und aalglatten, stolperfreien Spirit-Konzepten. Ich hab das alles nicht. Das hat mich in letzter Zeit so gewurmt, dass ich richtig übel drauf war.

 

Wir sollten damit aufhören. Indem wir uns mit anderen vergleichen, löschen wir unsere Einzigartigkeit und unsere Besonderheit aus. Das tut uns allen weh.

Übrigens auch im umgekehrten Fall: uns anderen überlegen fühlen, auf andere herabblicken, andere abwerten - all das schmerzt. Uns selbst und die anderen.

 

Hier sind ein paar Inspirationen, wie du aus der Vergleiche-Falle rauskommst:

 

  • Bleibe in Verbindung mit dir selbst. Das kannst du üben. Schaffe dir sehr regelmäßig stille Momente und verbringe Zeit mit dir selbst. Lausche nach innen. Meditiere. Atme. Lerne dich selbst kennen.
  • Versuche, bei deinem Weg zu bleiben. Das ist manchmal wirklich nicht so einfach, aber übe es. Wann immer du merkst, dass du dich an anderen orientierst und dich dadurch frustriert fühlst, kehre um und komm zurück in deine eigene Spur. Immer wieder. Das braucht ein bisschen Disziplin und du musst ganz regelmäßig und konsequent die STOP Taste drücken.
  • Würdige deine Einzigartigkeit. Feiere deine Talente und Besonderheiten. Eine schöne Methode ist, dir täglich ein paar Dinge aufzuschreiben, die du gut kannst und gerne machst. Das können klitzekleine Sachen sein, z.B. "Ich mache eine prima Gemüsequiche". Die Liste sollte wirklich lang werden.
  • Freue dich mit anderen. Etabliere im Alltag eine Qualität, auch die Schönheit der anderen zu sehen und dich darüber zu freuen. Sei nicht sparsam mit Lob, Wohlwollen und Komplimenten. Sag anderen öfters "das gefällt mir an dir", "ich finde, das kannst du sehr gut"...

 

In diesem Sinne

Raise your light!

 

Alles Liebe