Off the mat - 4 Tipps für Spiritualität im Alltag

Bestimmt kennst du das:

Auf deiner Yogamatte ist alles gut. Du fühlst dich entspannt, klar, frisch und zentriert.

Schon auf dem Weg vom Yogastudio nach Hause oder nach zwei Stunden, vielleicht auch erst am nächsten Tag beginnt all das wieder zu verblassen.

Alles, was wir nur hin und wieder tun, kann sich schwer in uns verankern. Während einer geführten Yogaklasse bekommst du Zeit und Raum für dich. So kannst du in Kontakt mit dir selbst kommen, dich spüren, entspannen, loslassen. Danach ist es oft schnell wieder weg.

Was wir brauchen, ist praktisches Handwerkszeug für den Alltag. Übungen, Ideen, Routinen, Rituale, die dich Tag für Tag tragen, die unkompliziert funktionieren, ohne großen Aufwand. Im Alltag sind es die kleinen Gewohnheiten, mit denen du einen Unterschied machen und ein bewusst spirituell ausgerichtetes Leben führen kannst.

 

Deine spirituelle Praxis als Fundament: ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN!

Um eine spirituelle Praxis zu entwickeln, auf der du stabil und dauerhaft gut stehen kannst, braucht es tatsächlich erstmal nur das: Üben! Praktiziere Yoga und Mediation regelmäßig mit einer inneren Ausrichtung von Ruhe, Gelassenheit und Absichtslosigkeit.

Es sind die kleinen Rituale, die das Fundament langsam festigen. Nimm dir jeden Tag wenigstens 5 Minuten Zeit. Setz dich ohne Konzept auf dein Meditationskissen, schließ die Augen, beobachte deinen Atem. Schaffe kleine Routinen im Alltag. Spür deine Füße, während du durch den Supermarkt gehst, sing dein Mantra unter der Dusche, entspanne deine Stirn, wenn du Essen kochst, fühl deine Hände, wenn du im Bus sitzt.

Dankbarkeit kultivieren

Die Praxis der Dankbarkeit legt in uns den Grundstein für Gegenwärtigkeit und eine positive Ausrichtung. Wenn du dankbar bist, hältst du den Fokus auf dem, was du tatsächlich bist und was du hast. Dankbarkeit ist sehr ressourcenorientiert und daher wunderbar geeignet, uns in eine Realität zu führen, die sich gut anfühlt.

Sei also dankbar! Für die Winzigkeiten, für die kleinen Wunder in deinem Alltag.

Kindness matters!

Sei lieb und freundlich. Wohlwollend - nicht nur mit dir selbst, sondern auch mit allen Menschen, denen du begegnest. Auch wenns manchmal schwer fällt. Die Energie, die du damit kreierst, ist auch Benefit für dich. Achte auf das, was du sagst und wie du es sagst. Danke und Bitte sind echte Zauberwörter. Verstreu großzügig Komplimente. Guck der Verkäuferin in der Bäckerei in die Augen und telefoniere nicht, während du deine Brezen bestellst.

Lege ehrliches Interesse in die Frage "Wie geht´s dir?" Schau, was du für andere tun kannst. Die Welt braucht freundliche Menschen!

Raus aus der Komfortzone!

Wenigstens ein bisschen.

Du brauchst keine Gondelfahrt machen, wenn du Höhenangst hast. Mach keine Yoga Asanas, die dir höllische Schmerzen bereiten. Aber trau dich hin und wieder, ein bisschen an der Grenze zu wandeln und hineinzuschmecken. Schau mal, was für dich eine Herausforderung ist und du aber irgendwie doch ganz gerne mal tun würdest. Überwinde dich. Neue Erfahrungen schaffen in dir einen Raum für Intensität, du lernst dich selbst besser kennen und wächst daran. Das können kleine Dinge sein. Ich zum Beispiel koche nicht gern. Wenn ich könnte, würde ich nur auswärts essen, um die Kocherei zu vermeiden. Wenn ich mich aber darauf einlasse und ich es schaffe, mich wirklich fürs Kochen zu entscheiden (nicht für die TK Pizza in den Ofen, mach ich aber auch oft genug!) , dann fühlt sich das richtig gut an.

 

Ich wünsche dir sehr viel Freude und Inspiriation beim Schaffen deiner alltäglichen spirituellen Praxis!

Let me know, how it works!